Seit Februar 216 Anträge für Semesterticketförderung im Bezirk Scheibbs

LR Christiane Teschl-Hofmeister, LAbg. Anton Erber

Immer mehr Studierende nutzen die Förderung der Fahrtkosten

Niederösterreichs Studierende können sich wieder ihre Semesterticketförderung sichern. Bis zu 100 Euro Zuschuss zu den Kosten für den Öffentlichen Verkehr sind pro Semester abzuholen. „Um den NÖ Bonus Semesterticket zu erhalten, ist eine unbürokratische Online-Antragstellung unter www.noe.gv.at/Semesterticket durchzuführen. Ganz einfach die benötigten Daten ausfüllen und man erhält schon bald den Bonus auf dem eigenen Konto“, erklärt Teschl-Hofmeister. Eine Beantragung für das Sommersemester 2019 ist noch bis 31. August möglich. Eine Förderung beantragen können alle niederösterreichischen Studierenden bis 26, wenn für Fahrten zum, vom oder am Studienort ein Öffentliches Verkehrsmittel benützt wird und sie seit mindestens sechs Monaten ihren Hauptwohnsitz durchgehend in Niederösterreich haben. Gefördert werden jene Kosten, die 50 Euro übersteigen. Den Bonus zum Semesterticket gibt es zusätzlich zu den ohnehin schon günstigeren Monatspreisen für die Studierende im Gebiet des Verkehrsverbund Ost-Region. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Beantragungen für die Semesterticketförderung für Studierende in Niederösterreich stetig gestiegen. Während im Jahr 2015 rund 28.500 Studierende das Semesterticket lösten, waren es 2017 bereits über 33.000. Im Jahr 2018 profitierten über 34.000 Studierende von diesem Angebot. Die Mobilität von Schülern und Lehrlingen wird jährlich mit drei Millionen Euro für das Semesterticket und unter anderem auch das Top-Jugendticket gefördert. „Im vergangenen Jahr 2018 haben 725 unter 26 Jahren aus unserem Bezirk Scheibbs vom Semesterticket profitiert. Wer seinen Hauptwohnsitz in Niederösterreich hat und eine Öffentliche Universität, Privatuniversität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule besucht, ist anspruchsberechtigt. Bis Ende Februar 2019 wurden im Bezirk Scheibbs schon 216 Beantragungen durchgeführt“, so Anton Erber.