Jährlich werden Projekte der Kinder- und Jugendhilfe im Bezirk gefördert

JVP Bezirksobfrau Katrin Teufel und NÖ Sozialsprecher Anton Erber

Streetworker und Beratungsstellen helfen unkompliziert

„Junge Menschen haben spezielle Anliegen und auch spezielle Problemsituationen. Die beste Hilfe, wenn es um Kinder und Jugendliche geht, ist die Prävention. Ebenfalls zentral: Die Stärkung der Erziehungskraft der Eltern, als Voraussetzung für eine optimale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Deshalb setzt das Land NÖ auf ein dichtes Netz an Beratungsstellen und Streetworkern. In unserem Bezirk werden jährlich 4 Projekte mit insgesamt 151.796 Euro gefördert“, informiert Toni Erber. U.a. gefördert wird das Projekt JUSY - Jugendservice. JSUY bietet Beratung, Information, Aktivitäten, einen Treffbereich, Schulsozialarbeit und Therapie für junge Menschen von 12 bis 25 Jahren, deren Angehörige und Bezugspersonen an, unabhängig davon ob die jungen Menschen in der Stadt eine Schule besuchen, arbeiten oder Freizeit verbringen. „Das wichtigste dabei ist, dass die Kinder und Jugendlichen einen einfachen Zugang zu den Beratungsstellen haben. So können sie etwa einfach nach der Schule mit gleichaltrigen im Jugendraum entspannen und die Beratungsleistung vor Ort nutzen. Nicht erst dann, wenn man auf einer Warteliste drankommt, sondern dann, wenn es Familien und ihre Kinder brauchen“, so Toni Erber. Zusätzlich wird auch Schulsozialarbeit an der Neuen Mittelschule in Wieselburg angeboten. Damit wird der Altersgruppe 10 bis 15 Jahren in dem ihr vertrauten Lebensraum Schule direkt Gelegenheit geboten sich auf freiwilliger Basis mit Fragen und Problemen an ausgebildetes Fachpersonal zu wenden, das nicht zum Lehrkörper gehört und bei Bedarf auch die Eltern mit einbezieht.